![]() |
An dieser Stelle möchten wir die Menschen vorstellen, die hinter dem Projekt "Jazz hilft... New Orleans " stecken und geben jedem von ihnen die Möglichkeit, ihre Beweggründe für ihr Engagement kurz zu begründen. In alphabetischer Reihenfolge: |
![]() |
Jay Ashby, |
"We are all still in a state of disbelief over what happened in New Orleans. As you indicated, I think all jazz musicians are feeling a great sense of loss. I personally spent a great deal of time in New Orleans during my formative years, and as a result, have many friends there and even more great memories. |
|
The fact that the musicians and your organization are making efforts to be involved and help, I find heart warming. I think it speaks to the power of music, and perhaps especially jazz, to unify and heal. |
|
| I would be happy to act as liason, or in general, help in any way I can." | |
|
|
![]() |
Sylke Merbold, stellvertretende Leiterin des Bayerischen Jazzinstituts, nutzt für ihre Arbeit die Erfahrung, die sie als Redakteurin für bundesweit erscheinende Fachzeitschriften im Computer- und Internetbereich sammelte. Sie hat das Online-Angebot bayernjazz.de unter dem Motto "Die Kraft liegt in der Qualität" konzipiert und ausgebaut. |
| "Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, New Orleans kennenzulernen. Geblieben ist eine tiefe Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bewohnern, die mich nicht nur durch ihre Liebe zur Musik in allen möglichen Ausprägungen, sondern auch durch ihre Gastfreundschaft, Offenheit und ihren Humor beeindruckten. | |
Wenn ich etwas dazu beitragen kann, der Jazzszene in New Orleans beim Wiederaufbau zu helfen, dann steht für mich außer Frage, dass ich das auch tun werde. |
|
Wir haben mit „Jazz hilft…New Orleans“ eine Plattform geschaffen, die individuellen Projekten Freiraum bietet und Respekt zollt, aber auch das gemeinsame Vorgehen und Ziel unterstützt. Wenn möglichst viele Menschen daran mitwirken, wird vielleicht mein Traum wahr, etwas von unserer Jazz-Philosophie in die Welt zu tragen: Jazz will gelebt sein, nicht nur erlebt werden." |
|
|
|
![]() |
Harald Rüschenbaum, |
| Für die „Stadt” ist internationale Hilfe nach den zwei verheerenden Wirbelstürmen glücklicherweise selbstverständlich. Die Musiker und ihre Situation sind eine andere Sache. | |
| Ich habe in St. Petersburg erleben dürfen, wie geleistete Hilfe die Menschen berührte. Aus Hoffnungslosen wurden aktiv Handelnde. Direkte, koordinierte Aktionen und sinnvoll abgestimmte Ziele veränderten nachhaltig ausweglos scheinende Situationen. Beistand und Rückhalt führten persönlich zu einer lebendigen, völkerverbindenden Freundschaft. | |
| Die Musiker in New Orleans brauchen jetzt unsere Tatkraft und Hilfsbereitschaft . | |
| Einige Konzerte wurden schon erfolgreich durchgeführt. Sie geben leuchtende Beispiele und freuen mich von Herzen. | |
|
|
![]() |
Tiny Schmauch, 1. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. ist als Bassit und Bandleader eine treibende Kraft der Jazzszene im Allgäu. Sein musiklisches Engagement reicht von Musikproduktionen an Theatern über seine Big Band Horns Up und die Kerberbrothers Alpenfusion bis hin zu einem filigranen Duoprojekt über Liebe, Tod und Leidenschaft. |
| Benefizkonzerte und Spenden sammeln für die reichen Amis? Ja, das ist hier im "Fall New Orleans" unbedingt notwendig, nicht für die Reichen, aber für die Musiker und deren Familien, die, wenn überhaupt, dann nur ungenügend abgesichert sind bei Unfall, Arbeitunfähigkeit etc. | |
Und wenn garantiert ist, dass auch genau diese Hilfe-Bedürftigen unser Geld bekommen, ja dann ist doch klar, dass wir die Kollegen unterstützen. Und auch die pädagogischen und musealen Einrichtungen der Geburtsstadt des Jazz müssen erhalten bleiben bzw. wieder entstehen, das sind wir unserer Musik schuldig. |
|
| "New Orleans, that´s jazz!" | |
|
|
![]() |
Uli Schwarz, Team-Assistentin des Bayerischen Jazzinstituts und 2. Vorsitzende der Jazzfreunde Straubing e.V., bringt als Mutter zweier Jungen viel Geduld mit, und sorgt in hektischen Situationen des öfteren für den nötigen Ausgleich. Die ausgebildete Kunstgeschichtlerin wirft gern einmal den Blick über Spartengrenzen hinaus. |
"Zur Entfaltung von Kunst gehört für mich Verwurzelung, freier Kopf und möglichst unbelastetes Herz. |
|
Setze ich mich aus innerer Überzeugung bereits in meinem Umfeld kontinuierlich dafür ein, Künstlern und ihrer Musik zu Bedingungen und den „Spielräumen“ zu verhelfen, die sie brauchen, so ist es für mich auch selbstverständlich, als Initiator von „Jazz hilft New Orleans“ meinen Teil dazu beizutragen, dem Jazz gerade in seiner Heimat den Lebens- und Wirkungsraum wieder zu geben." |
|
|
|
![]() |
Willi Staud, organisatorischer Leiter des Landes-Jugendjazzorchesters, ist auch selbst häufig als Musiker unterwegs. Seine souveräne Führung läßt ihn selbst Gruppen mit mehr als hundert jungen Musikern bändigen. KnowHow gekoppelt mit Begeisterung für das gemeinsame Ziel machen ihn zu einem unverzichtbaren Knoten im Netzwerk der bayerischen Jazzer. |
"New Orleans und Jazz. Nicht auszudenken was passiert, wenn die Stadt und die von ihr ausgehenden Impulse für den Jazz bleibenden Schaden nehmen. |
|
| Natürlich wollen wir helfen, dass dies nicht passiert, dass die Musiker wieder Boden unter die Füße bekommen und der Jazz weiter leben und wachsen kann. | |
| Stellvertretend für die Mitglieder und Ehemaligen des Landes-Jugendjazzorchesters Bayern und alle Teilnehmer der Wettbewerbe und Fördermaßnahmen „Jugend jazzt“ will ich hier zupacken. Schnelle direkte Hilfe ist wichtig und notwendig. Die jungen bayerischen Jazzmusiker sind dabei!" | |
|
|
![]() |
Prof. Joe Viera, bekannt und beliebt als Dozent und künstlerischer Leiter des Festivals in Burghausen, gibt seit Jahrzehnten sein beträchtliches Wissen an junge Musiker weiter. In der Landes-Arbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. ist er geschätzter Ratgeber. Auch er wurde schon mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. |
Zu New Orleans als der Geburtsstadt unserer Musik haben wir natürlich ein besonderes Verhältnis. |
|
Und bei einer solchen Katastrophe ist es selbstverständlich, dass wir helfen, besonders den Musikern und denjenigen Institutionen, die sich dem Jazz widmen. |
|
|
|
![]() |
Richard Wiedamann, |
| "Als Musiker ist der Jazz für mich der wichtigste Beitrag zur Musikkultur des zwanzigsten Jahrhunderts, wirksam über Genres und Zeiten hinaus. Kultur ist die Art, wie wir miteinander umgehen. Ihre Qualität ist vom ganzen Spektrum menschlichen Lebens bestimmt. | |
| Seit rund hundert Jahren symbolisiert New Orleans die Wiege des Jazz , fokussiert das Bewusstsein für den "Zustand" Jazz quer durch alle Spielarten im Musikalischen. Diese Stadt und ihre Menschen sind weltweit eine ständig strömende humane Kraftquelle. Wir müssen hier helfen, damit sie uns nicht verloren geht." | |
|
|