An dieser Stelle möchten wir Menschen vorstellen, die sich zu unserem Ziel, New Orleans 'seine' Musik zurückzugeben, aus ganz verschiedenen Gründen bekennen.

In alphabetischer Reihenfolge:

Dr. Thomas Goppel

Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst

"Bayern ist ein Kulturstaat, der auch eine engagierte und vielfältige Jazzszene aufweist. Wenn sich nun wichtige Vertreter und Institutionen des Jazz in Bayern, das Bayerische Jazzinstitut, das Landesjugendjazzorchester sowie die Landesarbeitsgemeinschaft 'Jazz in Bayern' e. V. entschlossen haben, Menschen in der legendären, aber schwer von der Naturkatastrophe gezeichneten Jazzstadt New Orleans unmittelbar zu helfen sowie ein musikalisches Welterbe zu bewahren, kann ich dies nur nachdrücklich begrüßen.

Dieses über Länder- und Sprachgrenzen hinaus gezeigte ehrenamtliche Engagement geht Hand in Hand mit einer Völkerverständigung, die dank der Musik nicht viele Worte braucht. Die Aktion „Jazz hilft … New Orleans“ setzt weit über die Grenzen Bayerns hinaus Zeichen in Sachen Netzwerkbildung und Solidarität. Ich wünsche der Aktion eine weite Verbreitung und natürlich im Interesse der guten Sache ein möglichst hohes Spendenaufkommen."
 

Max Greger, Paul Kuhn, Hugo Strasser

Die 'Fantastischen Drei' des deutschen Swing
"Der Jazz hat seine Heimat in New Orleans. Schon für unsere Generation war der von dort stammende Louis Armstrong ein Botschafter des swingenden Jazz, und sein Vermächtnis hat bis heute jungen Musikern etwas zu sagen.
Der Jazz und vor allem der Swing kennen keine Altersgrenzen, als Rhythmus spannen sie den Bogen von gestern ins heute und von jung zu alt. Wir freuen uns, wenn in der Not für den Erhalt des reichen Erbes durch die Aktion 'Jazz hilft… New Orleans' eine Brücke in die Heimat des Jazz geschlagen wird."

 

Joe Kienemann

Bayerische Radio-(Jazz)-Legende, beliebter Pianist und Bandleader
"Im Grunde müsste der Rest der Welt seit Jahrzehnten unablässig der guten Sache Jazz in den USA helfen. Denn dort, im Ursprungsland der bedeutendsten, kreativsten und kraftvollsten zeitgenössischen Musik, assoziiert die bildschirmverbildete Masse des Volkes längst mit Armstrong Raumfahrt, mit Parker Kugelschreiber oder mit Hubbart Scientology - statt mit Jazz.
Und nun bestraft die Natur ausgerechnet New Orleans, eines der wenigen verbliebenen amerikanischen Jazzbiotope und seine Akteure, die ganz bestimmt nichts dafür können, dass der tolle Texaner im Weißen Haus das Kyoto-Abkommen nicht unterzeichnen will. Welch eine Ironie des Schicksals!
Spenden wir also für New Orleans Geld, Initiative, Organisation, Technik, Live-Musik oder was auch immer wir geben können."
 

Hans Schaidinger

Oberbürgermeister der Stadt Regensburg und Vorsitzender des Bayerischen Städtetages

„Dank der hohen Akzeptanz des Bayerischen Jazzweekends stiftet der Jazz auch meiner Stadt ein Stück kulturelle Identität, doch für New Orleans bedeutet er nicht nur im Angesicht der Katastrophe weit mehr.
Deshalb kann der Jazz dort - parallel zum physischen Wiederaufbau der Stadt - Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden, und dadurch Trost und Hoffnung spenden.
Wenn von Regensburg ein Impuls ausgeht, diesen Heilungsprozess in der Wiege des Jazz zu unterstützen, kann ich das nur begrüßen.“
 

Siegfried Schneider

Bayerischer Staatsminister
für Unterricht und Kultus
Der Jazz lebt von der Idee, dass es gelingen kann, die Freiheit des Einzelnen und die Solidarität mit der Gemeinschaft miteinander in Einklang zu bringen. Wie keine andere Musikart setzt er auf die Individualität, Kreativität und Spontaneität des Musikers – auf die Improvisation. Und dennoch verlangt er dem einzelnen Musiker ab, dass er sich mit seinem Musikbeitrag in das Ganze einordnet und nicht nur auf eigene Rechnung spielt. Das verlangt ein hohes Maß an persönlichen und sozialen Kompetenzen wie Verantwortungsgefühl, Sensibilität, Disziplin und Rücksichtnahme. Es verlangt vor allem auch Gemeinschaftssinn.
Deshalb ist es auch nur konsequent, dass die Jazzgemeinde mit der Aktion 'Jazz hilft … New Orleans' nach den verheerenden Schäden, die zwei Hurrikans dort angerichtet haben, ihre Solidarität mit der Stadt des Jazz unter Beweis stellt. Das entspricht dem Geist einer Musik, die nicht nur eine Stilrichtung ist, sondern immer auch eine Haltung war und eine Botschaft hatte. Natürlich muss man kein Jazzer sein, um ein Projekt wie 'Jazz hilft … New Orleans' zu verstehen und zu unterstützen – aber es hilft dabei.
Ich spreche allen, die sich für diese schöne Aktion engagieren, meine volle Anerkennung aus und hoffe, dass ihr Einsatz für die Menschen und die Musik reiche Früchte trägt."
 

Karl Weigl

Bereichsleiter Geschäftsstellen
Volksbank eG

"Wenn Menschen und Organisationen sich ehrenamtlich dafür einsetzen, anderen Menschen und Organisationen in einer Notsituation wie dieser zu helfen, sind wir gerne bereit, den Weg zu ebnen."
 

Ernö Weil

Intendant des Theaters Regensburg

"Man muss kein Jazzer sein, um das Leid der Menschen in New Orleans mit Entsetzen wahrzunehmen. Gerne haben wir mit 'Jazz im Theater' den Impuls gegeben, die breit angelegte Aktion 'Jazz hilft... New Orleans' ins Leben zu rufen.
Wenn die Verbindung von Jazz und Theater in Regensburg die ein oder andere Kooperation über Spartengrenzen hinweg anregt, wird das ein Gewinn nicht nur für die Hilfsbedürftigen sondern auch für die Helfenden sein."